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Verkauf der Kuranlage IKommentar zum Bericht der NWZ vom 28. März 2012 Der als „Stellungnahme der ZV-Fraktion“ stark verkürzte Bericht entstammt einem der NWZ zugeschickten Leserbrief von Axel Neugebauer (Kreistag), spiegelt aber im wesentlichen die Position der Zukunft Varel zum Thema „Verkauf der Kuranlage“ wieder. Den vollständigen Leserbrief lesen sie hier:
„Ja, passt denn in Varel und Dangast überhaupt noch jemand auf? Erst soll Deichhörn verkauft und dann dort ein Hotel und ein Apartmenthaus mit zusammen über 300 Betten gebaut werden. Und weil von der aktuellen Deichlinie hinter dem Quellbad mindestens 50 m Abstand gehalten werden muss, wird diese Linie mal kurzerhand nach vorne, vor das Quellbad und den Parkplatz, gelegt! Dafür muss dann das Teehaus und Teile des Strandes verschwinden! Das angeführte Argument, es ginge um den Schutz des Quellbades, erscheint plötzlich in einem ganz anderen Licht. Als nächstes stellt sich die Frage, wer die ca. 2 Millionen für den Deichbau bezahlen soll? Der Deichband wird uns was husten! Mal ganz abgesehen davon, dass mit einer solchen Bettenburg Dangast dann nicht mehr unser Dorf Dangast ist. Und der Kurverein? Insgeheim scheint die Mehrheit dagegen zu sein, aber gemeinsam folgen sie dem Kurdirektor wie damals die Kinder in Hameln. Nur ist der nicht mehr da, wenn die Erkenntnis kommt, dass hier wiedermal nicht nachgedacht worden ist. Und wie viel Verlass auf die Mehrheitsgruppe im Rat ist, wenn es um den Bürgerwillen geht, haben wir ja in enttäuschender Weise schon mehrfach erlebt. Es bleibt also nur, frühzeitig gemeinsam dagegen anzugehen.“ Bürgerversammlung in NeudorfGroße Beteiligung bei Bürgerversammlung in NeudorfZukunft Varel lud ein zum Thema Entsiegelung von Moorstraßen
Überraschend groß war die Beteiligung bei der Bürgerversammlung, zu der die Wählergemeinschaft Zukunft Varel am letzten Freitag, dem 09. März 2012, im Neudorfer Krug (Spiekermanns Gaststätte) zum Thema „Entsiegelung weiterer Moorstraßen und deren Befestigung mit Schotter“ eingeladen hatte. Knapp 100 Bürgerinnen und Bürger aus Neudorf, Jethausermoor und Neuenwege waren gekommen. Allein diese lebhafte Beteiligung zeigt schon die aktuelle Brisanz des Themas. In den Beiträgen der sehr sachlichen Diskussion wurde deutlichst zum Ausdruck gebracht, dass die bereits durchgeführten Maßnahmen an der Plattebergstraße, an Zum Felde und auf einer Teilstrecke der Neudorfer Straße mit Nachdruck abgelehnt werden. Gegen einen Ausbau dieser Art sprechen viele Argumente, nicht nur der rasante Straßenverschleiß und daraus folgende schlechte Zustand, sondern auch die unvermeidliche Belastung durch den Staub. Für Radfahrer ist dieser, sogar als Radwanderweg ausgewiesene, Bereich nicht nur nicht nutzbar, sondern sogar gefährlich, wie zahlreiche Stürze anschaulich dokumentieren. Der Einwand des ebenfalls anwesenden Bürgermeisters, die Stadt habe für weitreichende Sanierungsmaßnahmen kein Geld, wurde sofort entkräftet: Keiner der Betroffenen wolle ein Bundesautobahn vor der Tür. Es reiche vorerst eine schnelle, punktuelle Instandsetzung der Schäden verbunden mit einer regelmäßigen Kontrolle und damit auch Pflege der Straßen. Und vor Allem solle der „fabrizierte Murks“, so einer der Redner wörtlich, nicht noch auf weitere Straßen und Wege ausgedehnt werden. Als Ergebnis der Diskussion stellt Zukunft Varel mit Unterstützung der Versammlungs-teilnehmer/innen folgende Anträge an die Stadt Varel:
Spätestens im Herbst dieses Jahres, so wurde es zum Schluss mit allen Versammlungs-teilnehmern/innen vereinbart, wird Zukunft Varel wieder einladen, um über das Ergebnis der Anträge aus den städtischen Gremien zu unterrichten. |
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